Vor ein paar Wochen rief mich meine beste Freundin an. Sie brauchte kurzfristig einen Kühlschrank für eine Party am Abend. Ich hätte es irgendwie geschafft — Auto organisieren, meinen Tag umplanen. Früher hätte ich genau das getan. Nicht, weil es gut gepasst hätte, sondern weil ein Gedanke gereicht hätte: „Aber ich könnte es doch irgendwie möglich machen."
Diesmal habe ich kurz innegehalten und gesagt: „Das schaffe ich heute leider nicht." Da war kurz das unangenehme Gefühl. Aber am Abend stand ich selbst auf ihrer Party, mit einem kalten Getränk in der Hand. Der Kühlschrank war nicht von mir. Die Party fand trotzdem statt. Meine Freundin war immer noch meine Freundin.
Nur weil ich etwas könnte, heißt das noch lange nicht, dass ich es tun muss.
Genau dabei zeigt dir NEIN steht mir. den ersten Schritt.
Ahoi, ich bin Kathi — Gründerin von NORANNI. Mich beschäftigt, warum wir Frauen so vieles tragen und möglich machen, obwohl wir längst spüren, dass es für uns selbst nicht mehr passt. Nicht um noch mehr Selbstoptimierung geht es mir — sondern darum, wieder klarer zu unterscheiden: Was möchte ich wirklich?
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